Beschwerden & Zusammenhänge · borters.ch

Geschlechtskrankheiten (STI)

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Häufig ohne Beschwerden — deshalb schützt Testen mehr als Symptome abzuwarten.

Auch bekannt als: Chlamydien · Tripper (Gonorrhö) · Syphilis · Herpes genitalis · Trichomonaden

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Diese Zusammenstellung dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Beschwerden bitte ärztlich abklären.

Durch Sex übertragbare Infektionen. Häufig: Chlamydien und Tripper (Gonorrhö) — oft ohne Symptome, sonst Brennen/Ausfluss; Syphilis (zuerst schmerzloses Geschwür, später Ausschlag); Herpes genitalis (schmerzhafte, wiederkehrende Bläschen); Trichomonaden (Ausfluss, Jucken). Viele verlaufen unbemerkt, sind trotzdem ansteckend und können Folgen haben (z. B. Unfruchtbarkeit). Bakterielle heilen mit Antibiotika, virale sind gut behandelbar. Bei Verdacht oder neuem Partner testen lassen — diskret und ohne Scham; Kondome schützen.

Hebel & Wege

studienbasiertTesten, was zur Geschichte passt — an allen Stellen

Ein Bluttest allein deckt nur einen Teil ab. Wer Verkehr im Mund oder anal hatte, lässt dort abstreichen — sonst bleiben Chlamydien und Gonokokken an diesen Stellen unerkannt und werden weitergegeben.

studienbasiertDas Zeitfenster kennen

Zu früh getestet heisst nicht sicher: Chlamydien und Gonokokken nach etwa zwei Wochen, HIV nach etwa sechs Wochen, Syphilis nach drei bis sechs Wochen, Hepatitis B nach zwei bis drei Monaten. Wer unmittelbar nach einem Risiko kommt, fragt am selben Tag nach einer vorbeugenden Behandlung.

studienbasiertDie Partnerinnen und Partner mitbehandeln

Ohne das kommt dieselbe Infektion zurück. Beratungsstellen helfen, frühere Kontakte anonym zu benachrichtigen — das ist unangenehm und es ist der einzige Weg, der die Kette unterbricht.

assoziiertOhne Beschwerden heisst nicht ohne Infektion

Bei Frauen verlaufen Chlamydien meist völlig unbemerkt und können trotzdem die Eileiter vernarben. Deshalb wird bei wechselnden Kontakten regelmässig getestet und nicht erst, wenn etwas weh tut.

studienbasiertWas mit ihr zusammen gesucht wird

Sie wird bei engem Körperkontakt übertragen. Wer sie hat, wird auf die übrigen Infektionen mituntersucht — nicht aus Misstrauen, sondern weil sie oft zusammen auftreten.

studienbasiertDie häufigste heilbare, die selten genannt wird

Weltweit ist dieser Einzeller die häufigste heilbare sexuell übertragene Infektion. Er wird oft nicht mitgetestet, weil er beim Mann meist stumm bleibt.

InfoWas das Mittel tut — und was nicht

Antibiotika beseitigen Chlamydien, Gonokokken und Syphilis — sie schützen aber nicht vor der nächsten Ansteckung, und darin liegt der häufigste Irrtum. Deshalb gehört die Mitbehandlung der Partner dazu, sonst geht es hin und her. Bei Herpes und HIV halten die Mittel das Virus nieder, sie entfernen es nicht; unter wirksamer HIV-Behandlung ist das Virus nicht mehr übertragbar. Kontrolliert wird je nach Erreger nach zwei bis zwölf Wochen, weil ein zu früher Test noch anschlägt.

InfoZahlen und Zeiträume

Die Zeit bis ein Test anschlägt ist entscheidend: Chlamydien und Gonokokken nach etwa zwei Wochen, Syphilis nach drei bis sechs, HIV mit dem heutigen Kombinationstest nach sechs Wochen zuverlässig. Ein Test zu früh sagt nichts. Chlamydien verlaufen bei sieben von zehn Frauen und der Hälfte der Männer ohne Beschwerden — deshalb wird bei wechselnden Kontakten regelmässig getestet, unabhängig von Symptomen.

Mögliche Beschwerden

studienbasiertAm häufigsten gar keine Zeichen

Chlamydien und Tripper verlaufen bei der Mehrheit der Frauen und bei vielen Männern stumm. Das ist der Grund, warum hier getestet und nicht abgewartet wird.

studienbasiertBrennen, Ausfluss, Zwischenblutung

Brennen beim Wasserlassen, veränderter oder eitriger Ausfluss, Blutung nach dem Verkehr, Unterbauchschmerz bei der Frau, ein ziehender Hoden beim Mann.

studienbasiertEin schmerzloses Geschwür

Bei der Syphilis: ein hartes, nicht schmerzendes Geschwür, das nach Wochen von selbst abheilt — und genau deshalb übersehen wird. Später folgt oft ein Ausschlag, der auch Handflächen und Fusssohlen erfasst.

studienbasiertGrippegefühl Wochen nach einem Risiko

Fieber, Halsweh, Ausschlag, geschwollene Lymphknoten zwei bis sechs Wochen nach einem Kontakt können die erste Phase einer HIV-Infektion sein. Das ist der Zeitpunkt, an dem ein Test am meisten bewirkt.

studienbasiertNicht nur unten herum

Halsschmerzen ohne Erkältung, Enddarmbeschwerden mit Schleim oder Blut, ein rotes Auge: Diese Orte werden bei der Abklärung oft vergessen, obwohl sie mitbetroffen sein können.

Blutwerte

studienbasiertChlamydien und Gonokokken

Die beiden häufigsten und wichtigsten Tests — und sie laufen nicht über das Blut, sondern über den ersten Urin oder einen Abstrich. Wer an mehreren Stellen Verkehr hatte, lässt auch Rachen und Enddarm abstreichen; sonst bleibt ein Teil unentdeckt.

studienbasiertSyphilis-Test

Zwei Werte mit verschiedenen Aufgaben: Der eine bleibt nach einem Kontakt lebenslang auffällig, der andere zeigt, wie aktiv es gerade ist. Eine schmerzlose Wunde, die von selbst abheilt, spricht nicht gegen die Erkrankung — sie gehört dazu.

studienbasiertHIV-Test

Der heutige Test erfasst Antikörper und ein Virus-Eiweiss zugleich und ist nach etwa sechs Wochen verlässlich. Ein bestätigt auffälliges Ergebnis bedeutet heute eine gut behandelbare Erkrankung — unter wirksamer Behandlung wird das Virus nicht mehr weitergegeben.

studienbasiertHepatitis B und C

Beide können über Jahre still verlaufen und die Leber schädigen. Die Hepatitis C ist heute in den allermeisten Fällen mit Tabletten heilbar — deshalb lohnt der Test auch dann, wenn das Risiko lange zurückliegt.

Nährstoffe

studienbasiertFlüssigkeit

Fieber, Schwitzen und schnellere Atmung erhöhen den Bedarf deutlich. Genug zu trinken hält den Schleim dünn und den Kreislauf stabil — bei Kindern und älteren Menschen ist es der wichtigste Punkt überhaupt.

assoziiertVitamin D

Bei niedrigen Spiegeln treten Atemwegsinfekte etwas häufiger auf; der Ausgleich eines Mangels ist sinnvoll, eine hohe Einzeldosis im Infekt wirkt darauf nicht.

assoziiertZink

Wird für die Abwehrzellen gebraucht. Für Lutschtabletten bei der Erkältung gibt es Hinweise auf eine leicht verkürzte Dauer, wenn früh begonnen wird; über Monate hochdosiert senkt Zink das Kupfer.

studienbasiertEiweiss

Antikörper und Abwehrzellen sind Eiweiss. Bei mehreren Tagen mit wenig Appetit lohnt es sich, wenigstens die Eiweissmenge zu halten — Suppe mit Ei, Quark, Joghurt, Linsen.

Supplemente

InfoVitamin D3 (+K2)

Bei Mangel klar sinnvoll und gut untersucht; für breitere Anwendungen gibt es weniger Daten. Fettlöslich — bei Hochdosis den Blutspiegel prüfen.

Hormone

InfoÖstradiol

Hormonelle Verhütung schützt vor einer Schwangerschaft und vor nichts sonst. Das klingt selbstverständlich und ist der häufigste Grund, warum das Kondom weggelassen wird.

studienbasiertFSH

Eine durchgemachte Eileiter- oder Nebenhodenentzündung kann die Fruchtbarkeit dauerhaft beeinträchtigen — oft ohne dass jemand etwas gemerkt hat. Chlamydien verlaufen bei den meisten ohne Beschwerden; das ist der Grund für die Reihenuntersuchung bei jungen Frauen.

Nahrung

InfoErnährung ist hier nicht der Weg

STI werden mit gezielten Mitteln behandelt und durch Schutz verhindert. Das gehört klar gesagt, damit niemand wegen eines Hausmittels wartet — bei Chlamydien entscheidet die Zeit über die Fruchtbarkeit.

Alternative Ansätze — was Menschen nutzen

ohne StudienKolloidales Silber

Wird gegen Geschlechtskrankheiten angeboten. Es gibt keinen Wirkungsnachweis — und bei Chlamydien entscheidet die Zeit bis zur Behandlung über die spätere Fruchtbarkeit.

Frequenzen — was dazu hinterlegt ist

traditionellGeschlechtskrankheiten Sexual diseases

Hinterlegte Werte: 20 · 625 · 660 · 727 · 800 · 880 · 1500 · 1850 Hz