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Hand-Fuss-Mund-Krankheit
Eine harmlose Kinderkrankheit — unangenehm im Mund, aber nach einer Woche vorbei.
Auch bekannt als: Hand-Mund-Fuss · Falsche Maul- und Klauenseuche
Im Werkzeug öffnen — mit Suche und allen Verbindungen →Diese Zusammenstellung dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Beschwerden bitte ärztlich abklären.
Die Hand-Fuss-Mund-Krankheit ist eine häufige, meist harmlose Virusinfektion, die vor allem kleine Kinder trifft (Erwachsene seltener). Typisch sind kleine Bläschen und rote Flecken an Händen, Füssen und im Mund, oft begleitet von leichtem Fieber und einem allgemeinen Krankheitsgefühl. Vor allem die schmerzhaften Bläschen im Mund können dazu führen, dass Kinder ungern essen und trinken. Die Erkrankung ist ansteckend und wird über Tröpfchen, Speichel, Bläscheninhalt und Stuhl übertragen; sie heilt in der Regel innert etwa einer Woche von selbst folgenlos ab. Behandelt wird symptomatisch — vor allem geht es darum, dem Kind das Trinken zu erleichtern. Der wichtigste Punkt, auf den man achtet, ist ausreichendes Trinken: Wenn ein Kind wegen der Mundbläschen kaum noch trinkt und Zeichen der Austrocknung zeigt (sehr wenig nass, sehr müde, trockener Mund), sollte es ärztlich angeschaut werden.
Kühle, milde Getränke und weiche, nicht saure Speisen tun den Mundbläschen gut.
Bei Schmerzen/Fieber helfen bewährte Mittel; sonst Ruhe.
Hände waschen, nicht Geschirr/Handtücher teilen.
Bei kaum Trinken, Austrocknung, sehr krankem Kind oder Unsicherheit.
Es gibt kein Mittel gegen das Virus. Was zählt, ist das Trinken: Die Bläschen im Mund tun beim Schlucken weh, und Kinder trinken deshalb zu wenig — kalte Getränke, Eis und Joghurt gehen besser als warme. Schmerzmittel werden vor der Mahlzeit gegeben, nicht danach. Der Ausschlag heilt in sieben bis zehn Tagen. Nägel können sich vier bis acht Wochen später lösen; das ist harmlos und wächst nach.
Von der Ansteckung bis zu den ersten Zeichen vergehen drei bis sechs Tage. Am ansteckendsten ist die erste Woche; das Virus wird danach noch bis zu vier Wochen im Stuhl ausgeschieden — deshalb bringt es nichts, das Kind länger zu Hause zu behalten, sobald es fieberfrei ist und die Bläschen eingetrocknet sind. Betroffen sind meist Kinder unter fünf. Nägel können sich vier bis acht Wochen später lösen und wachsen vollständig nach.
Trifft vor allem kleine Kinder; heilt meist in ~1 Woche folgenlos.
Rote Flecken und Bläschen, oft mit leichtem Fieber.
Über Speichel, Bläschen und Stuhl — gute Handhygiene bremst es.
Trinkt das Kind wegen Mundschmerzen kaum und trocknet aus → ärztlich.
Fieber, Schwitzen und schnellere Atmung erhöhen den Bedarf deutlich. Genug zu trinken hält den Schleim dünn und den Kreislauf stabil — bei Kindern und älteren Menschen ist es der wichtigste Punkt überhaupt.
Bei niedrigen Spiegeln treten Atemwegsinfekte etwas häufiger auf; der Ausgleich eines Mangels ist sinnvoll, eine hohe Einzeldosis im Infekt wirkt darauf nicht.
Wird für die Abwehrzellen gebraucht. Für Lutschtabletten bei der Erkältung gibt es Hinweise auf eine leicht verkürzte Dauer, wenn früh begonnen wird; über Monate hochdosiert senkt Zink das Kupfer.
Antikörper und Abwehrzellen sind Eiweiss. Bei mehreren Tagen mit wenig Appetit lohnt es sich, wenigstens die Eiweissmenge zu halten — Suppe mit Ei, Quark, Joghurt, Linsen.
Bei Mangel klar sinnvoll und gut untersucht; für breitere Anwendungen gibt es weniger Daten. Fettlöslich — bei Hochdosis den Blutspiegel prüfen.
Die eigentliche Gefahr bei Kindern sind nicht die Bläschen, sondern das Trinken: Die wunden Stellen im Mund tun beim Schlucken weh. Die Urinmenge ist hier der ehrlichste Massstab — Kaltes und Weiches hilft mehr als jedes Mittel.
Vier bis acht Wochen später können sich Finger- und Zehennägel ablösen. Das sieht erschreckend aus, tut nicht weh und wächst vollständig nach — der Nagel braucht dafür Monate.
Die Bläschen im Mund machen das Trinken schmerzhaft — Austrocknung ist die häufigste Komplikation bei Kleinkindern. Kühle, milde Speisen ohne Säure werden am besten angenommen; Zitrus und Salziges brennen.
Kamillentee als Mundspuelung lindert die schmerzhaften Bläschen. Bei Kleinkindern zählt vor allem, dass überhaupt getrunken wird — Austrocknung ist die häufigste Komplikation.