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Synkope
Meist ein kurzer Kreislaufabfall und harmlos — beim Sport oder ohne Vorwarnung jedoch immer abklären.
Auch bekannt als: Ohnmacht · Synkope · Kreislaufkollaps · Schwarzwerden vor Augen
Im Werkzeug öffnen — mit Suche und allen Verbindungen →Diese Zusammenstellung dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Beschwerden bitte ärztlich abklären.
Eine kurze Bewusstlosigkeit entsteht, wenn das Gehirn für einen Moment zu wenig Blut bekommt. Am häufigsten ist die harmlose Kreislauf-Ohnmacht (vasovagale Synkope): durch langes Stehen, Hitze, Schmerz, Schreck oder den Anblick von Blut — oft mit Vorzeichen wie Schwindel, Übelkeit, Schwitzen und Schwarzwerden vor den Augen. Auch zu schnelles Aufstehen (Blutdruckabfall), Flüssigkeitsmangel oder bestimmte Medikamente können dahinterstecken. Meist ist es harmlos, und man erholt sich rasch. Aufmerksam sein sollte man aber, wenn die Ohnmacht ohne Vorwarnung eintritt, im Sitzen/Liegen oder unter Anstrengung passiert, mit Herzrasen oder Brustschmerz einhergeht oder es eine bekannte Herzerkrankung gibt — dann gehört sie ärztlich abgeklärt.
Nach einer Ohnmacht ist man innert Sekunden wieder klar. Nach einem epileptischen Anfall bleibt eine Verlangsamung über Minuten bis Stunden, dazu ein seitlicher Zungenbiss, Muskelkater und manchmal eingenässte Kleider. Einzelne Zuckungen kommen bei beidem vor.
Eine Bewusstlosigkeit ohne Vorboten, im Sitzen oder Liegen, beim Sport oder mit plötzlichem Herztod in der Familie ist etwas anderes als ein Kreislaufkollaps beim langen Stehen. Sie gehört rasch abgeklärt, mit Aufzeichnung des Herzschlags.
Bei Vorzeichen sofort hinlegen und die Beine hochlagern — das bringt Blut zum Kopf zurück.
Ausreichend Flüssigkeit und langsames Aufstehen beugen der Kreislauf-Ohnmacht vor.
Langes Stehen in Hitze, Überhitzung und leerer Magen sind typische Auslöser.
Ohnmacht ohne Vorwarnung, bei Anstrengung oder mit Herzsymptomen untersuchen lassen.
Im Bett erst aufsetzen, 30 Sekunden sitzen bleiben, die Waden ein paar Mal anspannen, dann aufstehen. Beim Schwarzwerden sofort hinsetzen oder hinlegen und die Beine hochlegen.
Gleich nach dem Aufwachen ein grosses Glas Wasser, über den Tag verteilt genug trinken, das Essen normal salzen; bei Neigung zum Schwarzwerden Beine kreuzen und Muskeln anspannen.
Etwa vier von zehn Menschen erleben einmal im Leben eine kurze Bewusstlosigkeit. In den allermeisten Fällen ist es der harmlose Kreislaufreflex: Vorboten wie Schwarzwerden, Übelkeit und Schwitzen über zehn bis dreissig Sekunden, dann der Sturz, und innert einer Minute ist man wieder da. Ohne jede Vorwarnung, im Liegen, unter Belastung oder mit Herzklopfen davor gilt es als Herzsache und wird anders abgeklärt.
Beim harmlosen Kreislaufreflex gibt es kein Mittel, das ihn verhindert — Betablocker haben in Studien nicht gewirkt. Was wirkt, sind Gegenmanöver in den zehn bis dreissig Sekunden der Vorboten: Beine kreuzen und Muskeln anspannen, Hände ineinander verhaken und ziehen, hinlegen. Dazu Salz und Flüssigkeit. Wichtig ist auch das Nicht-Tun: Wer ohnmächtig wird, soll flach liegen bleiben — Aufsetzen verlängert die Bewusstlosigkeit.
Übelkeit, Schwitzen und Schwarzwerden vor der Ohnmacht sprechen für die harmlose Kreislauf-Ohnmacht.
Schwindel/Ohnmacht beim schnellen Aufstehen kommt oft vom Blutdruckabfall.
Plötzlich, im Sitzen/Liegen oder unter Belastung → ärztlich abklären (Herz).
Diese Kombination oder eine bekannte Herzerkrankung gehört abgeklärt.
Sorgt dafür, dass sich der Muskel nach der Anspannung wieder löst. Ein Mangel begünstigt Krämpfe, Zucken und innere Unruhe — und der Blutwert bildet den Speicher nur schlecht ab.
Wo regelmässig Blut verloren geht, leert sich der Speicher, lange bevor das Hämoglobin fällt. Ferritin zeigt das früher als das Blutbild — und der Ausgleich braucht Monate, nicht Wochen.
Bestimmt die Erregbarkeit von Muskel und Nerv. Ein tiefer Wert macht Schwäche und Krämpfe, ein hoher ist gefährlich für den Herzrhythmus — hier wird gemessen und nicht geschätzt.
Verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen deutlich. Ein Glas Orangensaft oder etwas Paprika zur eisenhaltigen Mahlzeit wirkt mehr als die Wahl des Präparats.
Löst die Anspannung im Muskel überhaupt erst aus. Ein tiefer Wert macht Kribbeln um den Mund und in den Fingern und Verkrampfungen der Hände.
Beim Kreislaufkollaps im Stehen ist mehr Salz und mehr Trinken die Massnahme mit Daten — 6–9 g Kochsalz am Tag und 2–3 Liter, wenn Herz und Niere das zulassen. Bei Bluthochdruck ist genau das der falsche Weg.
Blutarmut senkt die Schwelle, ab der es schwarz wird. Ferritin und Hämoglobin gehören zu den ersten Werten, wenn es mehrfach passiert ist.
Bei Mangel wirksam; Effekte auf Schlaf und Stress plausibel, aber moderat. Zu viel führt zu weichem Stuhl.
Bei der häufigsten Form geht ein Schub voraus — blass, übel, Schweiss, Ohrensausen — und dann kippt die Regelung um: Puls und Blutdruck fallen gemeinsam. Wer diese Vorzeichen kennt, kann sich hinlegen, bevor es soweit ist.
Dieses Hormon hält Salz und damit Wasser im Kreislauf. Fehlt es oder ist zu wenig Salz da, sackt der Druck beim Aufstehen ab — das ist der Grund, warum mehr Salz und mehr Trinken bei dieser Form die Massnahme mit Wirkung sind.
Eine Unterzuckerung sieht ähnlich aus: Zittern, Schweiss, Verwirrtheit. Sie betrifft fast nur Menschen unter Insulin oder bestimmten Zuckertabletten — bei allen anderen ist sie eine seltene Erklärung.
Die häufigste Ohnmacht ist die harmlose Kreislaufohnmacht — und deren häufigste Ursache zu wenig Flüssigkeit. 2–2.5 Liter am Tag und nicht zu salzarm essen nehmen einen grossen Teil davon heraus.
Vor allem im Alter sackt der Blutdruck nach grossen, kohlenhydratreichen Mahlzeiten ab. Mehrere kleine Mahlzeiten und nach dem Essen nicht sofort aufstehen lösen das oft.
Die häufigste Ohnmacht ist die harmlose Kreislaufohnmacht, und ihre häufigste Ursache ist zu wenig Flüssigkeit. 2–2.5 Liter am Tag und nicht zu salzarm essen nehmen einen grossen Teil heraus.