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Rotlicht & Laser für die Kopfhaut (LLLT)

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Rotes Licht um 650 Nanometer, jeden zweiten Tag über Monate — der Effekt ist gemessen, aber kleiner als der eines Standardmittels, und er endet mit dem Gebrauch.

Auch bekannt als: Low-Level-Lasertherapie · LLLT · Laserkamm · Laserhaube · Laserhelm · Photobiomodulation · Rotlichttherapie

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Diese Zusammenstellung dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Beschwerden bitte ärztlich abklären.

Kamm, Haube oder Helm senden rotes Licht mit einer Wellenlänge zwischen etwa 630 und 680 Nanometern auf die Kopfhaut. Die Leistung ist gering — es wird nicht warm und nichts wird abgetragen. Die angenommene Wirkung läuft über ein Eiweiss in den Kraftwerken der Zelle, das Licht dieser Wellenlänge aufnimmt; daher der zweite Name Photobiomodulation.

Es gibt eine Reihe von Studien mit Scheingerät über sechzehn bis sechsundzwanzig Wochen, und sie zeigen mehr Haare je Quadratzentimeter als unter dem Scheingerät. Zwei Dinge gehören dazu: Der Unterschied ist kleiner als der unter einem Standardmittel, und die Mehrzahl der Arbeiten ist von den Herstellern der Geräte finanziert. Die Zulassung, mit der geworben wird, sagt in vielen Ländern nur, dass ein Gerät einem bereits zugelassenen ähnlich genug ist — sie ist kein Wirksamkeitsnachweis.

Üblich sind zehn bis fünfundzwanzig Minuten, drei- bis siebenmal pro Woche, über mindestens vier bis sechs Monate. Wie bei allem in diesem Feld gilt: Es hält, solange es angewendet wird. Zur Sicherheit ist wenig zu berichten — Wärmegefühl, gelegentlich trockene oder juckende Kopfhaut. Der einzige harte Punkt ist das Auge: In den Strahl wird nicht geschaut, und Geräte ohne Abschaltung beim Öffnen gehören nicht in Kinderhände. Was ins Gewicht fällt, ist der Preis: mehrere hundert bis über tausend Franken für ein Gerät, dessen Wirkung endet, wenn man es weglegt.

Hebel & Wege

studienbasiertZahlen und Zeiträume

630 bis 680 Nanometer, zehn bis fünfundzwanzig Minuten je Anwendung, drei- bis siebenmal pro Woche, Beurteilung frühestens nach vier bis sechs Monaten. Vorher ist nichts zu sehen, weil der Haarzyklus so lange braucht.

studienbasiertVor dem Kauf: wer hat die Studie bezahlt

Die meisten Arbeiten zu diesen Geräten stammen von den Herstellern. Das macht sie nicht falsch, aber es gehört dazugesagt — und es ist der Grund, warum die Zahlen zwischen den Studien so weit auseinandergehen.

studienbasiertDas Gerät ersetzt keine Ursachensuche

Ein Eisenmangel oder eine Schilddrüsenunterfunktion wird von rotem Licht nicht besser. Wer beides gleichzeitig angeht, weiss hinterher nicht, was gewirkt hat.

Mögliche Beschwerden

studienbasiertZulassung heisst nicht Wirkungsnachweis

Viele dieser Geräte sind über ein Verfahren auf dem Markt, das nur die Ähnlichkeit zu einem bereits erlaubten Gerät prüft. Das ist etwas anderes als eine Zulassung nach Wirksamkeitsstudien — beides steht in der Werbung gleich aus.

assoziiertDer Unterschied ist gemessen, aber klein

Mehr Haare als unter dem Scheingerät, weniger als unter einem Standardmittel. Wer damit ein Mittel ersetzt, tauscht das Stärkere gegen das Schwächere — wer es dazunimmt, tut etwas anderes.

studienbasiertNicht in den Strahl schauen

Der einzige Punkt, an dem etwas passieren kann. Geräte mit Abschaltung beim Öffnen sind vorzuziehen, und keines davon gehört in Kinderhände.

studienbasiertEs hört auf, wenn das Gerät im Schrank liegt

Kein einmaliger Umbau, sondern eine laufende Anwendung. Drei- bis siebenmal pro Woche über Monate — wer das nicht durchhält, hat ein teures Gerät und keinen Effekt.