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Cephalalgia tensionis
Wie ein Band um den Kopf — der häufigste Kopfschmerz überhaupt, und selten Zeichen von Gefahr.
Auch bekannt als: Spannungskopfschmerz · Verspannungskopfschmerz
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Der Spannungskopfschmerz ist der häufigste Kopfschmerz überhaupt und beschreibt sich fast immer gleich: dumpf, drückend, beidseitig, wie ein zu enges Band um den Kopf. Er pulsiert nicht, wird durch Bewegung nicht schlimmer, und Übelkeit oder Lichtscheu gehören nicht dazu — genau daran unterscheidet er sich von der Migräne. Man kann mit ihm weiterarbeiten, was ihn tückisch macht: Er wird ausgehalten statt eingeordnet. Beteiligt sind meist mehrere Dinge zugleich — verspannte Nacken- und Schultermuskeln, eine Haltung am Bildschirm, wenig Schlaf, zu wenig Trinken, Stress, manchmal die Kaumuskulatur beim nächtlichen Knirschen. Zwei Punkte lohnen besondere Aufmerksamkeit. Erstens: Wer an mehr als zehn bis fünfzehn Tagen im Monat Schmerzmittel nimmt, kann einen Kopfschmerz bekommen, der vom Mittel selbst kommt — das ist häufig und wird selten vermutet. Zweitens: Ein Kopfschmerz, der neu und anders ist als gewohnt, der mit Fieber, Nackensteife, Schwäche oder Sehstörung auftritt oder schlagartig einsetzt, gehört nicht hierher, sondern rasch abgeklärt.
Druck und Berührung senken die Muskelspannung für Stunden bis Tage. Verbunden mit Bewegung, Pausen und der Höhe des Bildschirms hält das länger als die Sitzung selbst.
Ein Druckkopfschmerz an den Schläfen, der morgens am stärksten ist, kommt oft von nächtlichem Knirschen oder tagsüber aufeinandergepressten Zähnen. Dann ist der Kiefer der Hebel, nicht der Kopf.
Zehn Tage im Monat ist die Grenze, ab der das Mittel selbst zum Auslöser werden kann.
Zweimal täglich zwei Minuten, plus ein Bildschirm auf Augenhöhe.
Ausgelassene Mahlzeiten und zu wenig Wasser sind unterschätzte Auslöser.
Regelmässiges, ruhiges Gehen oder Velofahren senkt die Häufigkeit messbar.
Verdünntes Pfefferminzöl dünn auf Schläfen und Nacken auftragen, bei Bedarf nach einer Stunde wiederholen. Augen aussparen.
Bildschirm weg, ein grosses Glas Wasser, 20 Minuten in einen ruhigen, abgedunkelten Raum; ein kühles Tuch auf Stirn oder Nacken.
Alle 30 bis 45 Minuten aufstehen, zwei Minuten gehen oder die Position deutlich ändern.
Er dauert dreissig Minuten bis sieben Tage, drückt beidseits wie ein Band und wird durch Bewegung nicht schlimmer — das unterscheidet ihn von der Migräne. Etwa achtzig von hundert Menschen kennen ihn. Ab fünfzehn Tagen im Monat über drei Monate gilt er als chronisch. Schmerzmittel an mehr als zehn bis fünfzehn Tagen im Monat erzeugen über Wochen bis Monate einen eigenen Dauerkopfschmerz, der erst nach dem Absetzen wieder verschwindet.
Ibuprofen und Paracetamol wirken beim einzelnen Anfall — aber an mehr als zehn bis fünfzehn Tagen im Monat erzeugen sie über Wochen einen eigenen Dauerkopfschmerz, und das ist beim Spannungskopfschmerz der häufigste Weg in die chronische Form. Zur Vorbeugung wirkt Amitriptylin in niedriger Dosis abends; es braucht vier bis acht Wochen und wirkt nicht über die Stimmung. Ausdauerbewegung dreimal wöchentlich über zwölf Wochen senkt die Häufigkeit messbar.
Alltagsfaktoren dominieren.
Wie ein Band um den Kopf — nicht pulsierend.
Treppensteigen verstärkt ihn nicht; bei Migräne wäre das anders.
Druckempfindliche Punkte am Hinterkopf und im Schulterbereich.
Der zeitliche Verlauf zeigt den Auslöser besser als jede Untersuchung.
Ab zehn bis fünfzehn Einnahmetagen im Monat ein eigenes, gut behebbares Muster.
Kein Wert erklärt diesen Kopfschmerz. Ein Eisenmangel gehört aber zu den Begleitern, die die Belastbarkeit senken und sich beheben lassen.
Eine Unterfunktion macht dumpfen Druck im Kopf, Müdigkeit und Verspannung zugleich.
Kein Wert erklärt den Schmerz selbst. Dieser hier sucht die seltene, aber wichtige Ausnahme: eine Entzündung oder Infektion hinter den Beschwerden.
Der Kopfschmerz kommt oft nach der Belastung, nicht während — freitagabends, im Urlaub, nach der Prüfung. Der Abfall der Anspannung ist der eigene Auslöser; das erklärt, warum Erholung ihn zuerst verstärken kann.
Zu wenig Schlaf senkt die Schmerzschwelle messbar — und Kopfschmerz stört den Schlaf. Ein regelmässiger Rhythmus ist eine der wenigen Massnahmen mit Wirkung, die nichts kostet.
Der Spannungskopfschmerz folgt dem Zyklus nicht — genau darin unterscheidet er sich von der Migräne. Wer beide Formen hat, erkennt das erst im Kalender.
Unterzucker/Durst triggern.
Öl auf die Schläfen ist bei dieser Form am besten untersucht — vergleichbar mit einfachen Schmerzmitteln.
Wenn der Nacken die Quelle ist, arbeitet die Physiotherapie an der Ursache statt am Symptom.
Verdünnt auf Schläfen und Nacken ist es das am besten untersuchte Öl bei dieser Kopfschmerzform — nicht bei Kleinkindern.
Beidseits unter dem Hinterhauptbein; Druck für ein bis zwei Minuten.
Zwischen den Augenbrauen — der Punkt zum Beruhigen, auch bei Stirnkopfschmerz.
Hinterlegte Werte: 3 · 5 · 6 · 7 · 8 · 9 · 10 · 25 · 40 · 95 · 100 · 666 · 3000 · 20 · 727 · 787 · 880 · 10000 Hz