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Der BMI ist ein grober Anhaltspunkt, keine Bewertung — wo das Fett sitzt, sagt mehr als das Gewicht.
Auch bekannt als: Body-Mass-Index · Adipositas · Fettleibigkeit
Im Werkzeug öffnen — mit Suche und allen Verbindungen →Diese Zusammenstellung dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Beschwerden bitte ärztlich abklären.
Der BMI setzt Gewicht und Körpergrösse ins Verhältnis (kg geteilt durch Grösse in Metern zum Quadrat). Er ist einfach und für Bevölkerungsvergleiche brauchbar — aber er unterscheidet nicht zwischen Muskel und Fett und sagt nichts darüber, wo das Fett sitzt. Ein muskulöser Mensch kann rechnerisch „übergewichtig“ sein, ein schlanker Mensch viel Bauchfett haben. Aussagekräftiger für das Gesundheitsrisiko sind Bauchumfang bzw. das Verhältnis von Taille zu Körpergrösse. Ein hoher Anteil an Bauchfett hängt mit Insulinresistenz, Fettstoffwechsel- und Blutdruckproblemen zusammen — das gilt unabhängig davon, welche Zahl auf der Waage steht.
Viszeralfett schwindet meist zuerst, wenn insgesamt abgenommen wird.
Beides zusammen baut Bauchfett effektiver ab als eines allein.
Fördern gezielt die Einlagerung im Bauchraum.
GLP-1-Mittel verlangsamen die Magenentleerung und dämpfen das Hungersignal im Gehirn — das Gewicht sinkt, solange sie genommen werden, und steigt nach dem Absetzen bei den meisten wieder. Sie nehmen den Hunger ab, nicht die Gewohnheit; Muskelerhalt über Eiweiss und Krafttraining gehört daneben, weil sonst auch Muskel verloren geht.
Der BMI teilt das Gewicht durch die Körpergrösse im Quadrat: ab 25 Übergewicht, ab 30 Adipositas. Er unterscheidet nicht zwischen Muskel und Fett und sagt nichts über die Verteilung — dafür zählt der Bauchumfang: ab 88 Zentimetern bei Frauen und 102 bei Männern steigt das Risiko unabhängig vom BMI. Fünf bis zehn Prozent Gewichtsverlust senken Blutdruck, Zucker und Fette messbar; das ist die Grössenordnung, die Studien verwenden.
Gemessen wird auf halber Höhe zwischen unterster Rippe und Beckenkamm, im Stehen, am Ende des Ausatmens. Wo das Fett sitzt, wiegt für das Risiko schwerer als wie viel es insgesamt ist.
Bei viel Muskelmasse zeigt er zu viel an, bei älteren Menschen mit wenig Muskel zu wenig. Auch Körperbau, Herkunft und Wassereinlagerung verschieben ihn. Er ist ein Ausgangspunkt, kein Urteil.
Samtig-dunkle Haut in Nacken und Achseln, Hautanhängsel, Schnarchen mit Atempausen, hoher Blutdruck, Kurzatmigkeit im Alltag, Gelenkschmerzen in Knie und Hüfte, Sodbrennen. Diese Zeichen sagen mehr über die Dringlichkeit als das Gewicht.
Eine schnelle Zunahme innert Wochen, mit geschwollenen Beinen oder Atemnot, ist eher Wasser als Fett. Auch Cortison, bestimmte Mittel gegen Depression und Psychosen, eine träge Schilddrüse und ein Cortisonüberschuss gehören auf die Liste.
Niedrige Werte sind bei erhöhtem Körpergewicht häufig, weil das Vitamin im Fettgewebe gebunden wird. Der Ausgleich ist sinnvoll; als Mittel zum Abnehmen gibt es dazu keine Studien.
Beteiligt an der Wirkung des Insulins in der Zelle. Bei schlecht eingestelltem Zucker geht es über den Urin verloren — ein Kreis, der sich schliessen lässt.
Metformin senkt die Aufnahme über Jahre messbar. Bei Kribbeln in den Füssen unter dieser Behandlung gehört B12 geprüft, bevor es der Nervenschädigung durch den Zucker zugeschrieben wird.
Sie verlangsamen die Aufnahme von Zucker aus der Mahlzeit und sättigen länger. Hülsenfrüchte, Hafer, Gemüse und Vollkorn wirken dabei anders als ein Pulver aus der Dose.
Quillt im Magen und sättigt. Untersucht sind 3 g am Tag mit viel Wasser vor den Mahlzeiten; der Gewichtseffekt liegt in Studien bei wenigen Kilogramm über Wochen. Trocken genommen kann es in der Speiseröhre quellen.
Eines der meistverkauften Abnehmpräparate. Übersichtsarbeiten finden einen Unterschied von etwa 900 g gegenüber Scheinpräparat — und Berichte über Leberschäden. Das gehört zusammen genannt.
Bei Mangel klar sinnvoll und gut untersucht; für breitere Anwendungen gibt es weniger Daten. Fettlöslich — bei Hochdosis den Blutspiegel prüfen.
Bei Mangel wirksam; Effekte auf Schlaf und Stress plausibel, aber moderat. Zu viel führt zu weichem Stuhl.
Bei Mangel — vegan, Ältere, bestimmte Medikamente — klar sinnvoll und gut belegt. Ohne Mangel kein Energieschub.
In Studien sattigen 25–30 g Eiweiss pro Mahlzeit und 25–30 g Ballaststoffe am Tag deutlich länger als die gleiche Energiemenge aus Weissmehl und Zucker.
0.5–1 kg pro Woche ist der Bereich, in dem Muskelmasse weitgehend erhalten bleibt und Gallensteine selten sind. Schneller geht meist über Muskel und kommt häufiger zurück.
Getränke sattigen kaum. Ein Liter Suessgetraenk bringt etwa 400 kcal, die der Körper bei der nächsten Mahlzeit nicht abzieht.
Für das Halten des Gewichts wichtiger als für das Abnehmen — beides zusammen wirkt.
Ballaststoffe sättigen bei gleicher Kalorienzahl deutlich länger.
Zu wenig Schlaf verschiebt die Hungerhormone — das wird beim Abnehmen fast immer übersehen.