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Tuberculosis
Nicht ausgestorben, sondern behandelbar — die Therapie dauert lang, wirkt aber zuverlässig.
Auch bekannt als: Tuberkulose · TB · Schwindsucht (veraltet)
Im Werkzeug öffnen — mit Suche und allen Verbindungen →Diese Zusammenstellung dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Beschwerden bitte ärztlich abklären.
Eine bakterielle Infektion, die meist die Lunge betrifft. Sie überträgt sich über die Luft (feine Tröpfchen), doch nicht jeder Kontakt führt zur Erkrankung: Häufig bleibt das Bakterium inaktiv im Körper (latente Tuberkulose) und macht gar keine Beschwerden. Bricht sie aus, sind ein anhaltender Husten (oft länger als drei Wochen, manchmal blutig), Nachtschweiss, Fieber, Gewichtsverlust und Abgeschlagenheit typisch. Wichtig zu wissen: Tuberkulose ist mit einer konsequenten, mehrmonatigen Antibiotika-Kombination in aller Regel heilbar. Entscheidend ist, die Behandlung vollständig durchzuziehen.
Bei Verdacht Test, Röntgen und Auswurf-Untersuchung — je früher, desto besser.
Der Kernpunkt: eine Kombination mehrerer Antibiotika über mehrere Monate führt meist zur Heilung.
Zu frühes Absetzen begünstigt widerstandsfähige Bakterien — deshalb konsequent zu Ende führen.
Enge Kontaktpersonen sollten untersucht werden; in der ansteckenden Phase gelten Schutzmassnahmen.
Vier Mittel gleichzeitig über zwei Monate, danach zwei über vier Monate — insgesamt sechs. Die Mehrzahl wird gebraucht, weil die Bakterien sonst innert Wochen widerstandsfähig werden; die Dauer, weil ein Teil der Keime in Ruhe liegt und nur langsam erreicht wird. Ansteckend ist man nach etwa zwei bis drei Wochen Behandlung nicht mehr — die Beschwerden bessern sich also lange vor dem Ende. Genau dieses Gefühl ist der Grund für die meisten Abbrüche.
Etwa ein Viertel der Weltbevölkerung trägt den Erreger in Ruhe; bei fünf bis zehn von hundert davon bricht die Erkrankung im Leben aus, bei geschwächter Abwehr deutlich häufiger. Von der Ansteckung bis zu einem positiven Hauttest vergehen zwei bis zehn Wochen. Die Behandlung dauert sechs Monate; ansteckend ist man nach zwei bis drei Wochen nicht mehr. Die Kultur braucht zwei bis sechs Wochen, weil der Erreger sich nur alle zwanzig Stunden teilt.
Manchmal mit blutigem Auswurf — gehört abgeklärt.
Oft leichtes Fieber über längere Zeit.
Ungewollter Gewichtsverlust und anhaltende Müdigkeit.
Das Bakterium kann jahrelang ruhen und erst später aktiv werden.
Oft deutlich erhöht und über Wochen erhöht bleibend. Ein normaler Wert schliesst die Erkrankung aber nicht aus.
Ergänzt die Blutsenkung. Beide sagen nichts über die Ursache — sie zeigen nur, dass eine Entzündung läuft.
Häufig eine Blutarmut und eine verschobene Verteilung der weissen Zellen. Der Beweis liegt in der Untersuchung des Auswurfs und in der Bildgebung.
Ein tiefes Natrium kommt bei langwierigen Lungenerkrankungen vor und gehört mitbeurteilt, weil es Müdigkeit und Verwirrtheit erklärt.
Fieber, Schwitzen und schnellere Atmung erhöhen den Bedarf deutlich. Genug zu trinken hält den Schleim dünn und den Kreislauf stabil — bei Kindern und älteren Menschen ist es der wichtigste Punkt überhaupt.
Niedrige Spiegel sind bei chronischen Atemwegserkrankungen häufig und gehen mit mehr Infekten einher. Der Ausgleich eines Mangels ist einfach; für die Lungenfunktion selbst ist er kein Ersatz für die Behandlung.
Entspannt die glatte Muskulatur der Bronchien — im Notfall wird es deshalb auch als Infusion gegeben. Für den Alltag ersetzt die Tablette keinen Inhalator.
Wird für die Abwehrzellen gebraucht. Für Lutschtabletten bei der Erkältung gibt es Hinweise auf eine leicht verkürzte Dauer, wenn früh begonnen wird; über Monate hochdosiert senkt Zink das Kupfer.
Antikörper und Abwehrzellen sind Eiweiss. Bei mehreren Tagen mit wenig Appetit lohnt es sich, wenigstens die Eiweissmenge zu halten — Suppe mit Ei, Quark, Joghurt, Linsen.
Bei Mangel klar sinnvoll und gut untersucht; für breitere Anwendungen gibt es weniger Daten. Fettlöslich — bei Hochdosis den Blutspiegel prüfen.
Bei Mangel wirksam; Effekte auf Schlaf und Stress plausibel, aber moderat. Zu viel führt zu weichem Stuhl.
Eine ruhende Tuberkulose kann unter Cortison oder unter modernen Rheumamedikamenten wieder aufflammen. Deshalb wird vor solchen Behandlungen darauf getestet — das ist einer der wichtigsten Vorbereitungsschritte überhaupt.
Wie bei der Sarkoidose bilden die Entzündungsknötchen selbst die aktive Form des Vitamin D — deshalb kann das Calcium im Blut steigen. Ein Vitamin-D-Präparat ist hier nicht selbstverständlich, sondern eine Frage an den Wert.
Historisch war die Tuberkulose der häufigste Grund für eine Nebennierenschwäche — sie zerstört die Nebennieren von aussen. Weltweit ist sie das an manchen Orten bis heute.
Die Behandlung dauert mindestens 6 Monate. Untergewicht am Anfang ist mit schlechterem Verlauf verbunden; die Gewichtszunahme in den ersten 2 Monaten gilt als günstiges Zeichen.
Isoniazid verbraucht Vitamin B6 und kann sonst Nervenschäden machen. Darum wird B6 üblicherweise mitgegeben — das ist keine Ergänzung nach Wunsch, sondern Teil der Behandlung.
Historisch wurde Tuberkulose mit Sonne und Höhenluft behandelt — dahinter steckt Vitamin D. Als Zusatz zur heutigen Behandlung fanden Studien kleine Effekte auf die Heilungsdauer.
Hinterlegte Werte: 4 · 20 · 100 · 666 · 690 · 720 · 727 · 728 · 787 · 799 · 800 · 801 · 1500 · 1550 · 1600 Hz